WIP – Leserbefragungen, Analyse, Consulting, Presseforschung

PRESSE UND PUBLIKUMSFORSCHUNG BEWEGEN UNS!

presseforschung

Button Wir sind kein übliches Marktforschungsinstitut, sondern

... Zielgruppenspezialisten im Auftrag von Medienunternehmen und Kulturinstitutionen.

Wir verlassen uns bei Daten und Fakten nicht auf andere, denn wir

... pflegen eigene Datenbanken und Sammlungen.

Wir arbeiten an der Schnittstelle von Praxis und Forschung und

... verbinden praxisrelevante Beratung mit wissenschaftlicher Analyse.

Profitieren Sie von unseren vielfältigen Erfahrungen als Dienstleister der Medien- und Kulturwirtschaft!

  • mehr als 250 Leserbefragungen, Leser-Struktur-Analysen, Reichweitenuntersuchungen, Copytests etc.
  • Projekte für Publikums-, Fach-, Mitgliedschafts-, Kunden- und Mitarbeiterzeitschriften sowie für Kulturinstitutionen
  • Evaluationen von Newslettern und Websites, Veranstaltungen und Ausstellungen
  • Datenschutz-konforme Befragungen, gerne auch mit Einordnung und Beratung hinsichtlich der Ergebnisse
  • in inzwischen 21 Staaten weltweit.

 

In unserer Medien- und Publikumsforschungforschung befassen wir uns vorwiegend mit Periodika, Verlagen und deren digitalen Medienangeboten. Langjährige Erfahrungen und tiefe Kenntnisse der Pressemärkte fließen in unsere Projekte ein. Wir haben hohe methodische Qualitätsansprüche und blicken bereits in der Fragenkonzeption auf die Operationalisierungschancen von Ergebnissen in der Praxis. Unsere Befragungen erarbeiten wir individuell und nach den Bedürfnissen unserer Kunden. Die Ergebnisberichte liefern neben den Zahlen profunde Interpretation und Analyse.

 

Publikumspresse – Marktzutritte

Neue Titel im April 2021:

(nur periodisch journalistische Konzepte und originär für den deutschen Markt produziert, also zB. keine reinen Übersetzungen ausländischer Hefte, keine Comics, Acitvity-, oder Anleitungshefte)

mindestens 4 x jährlich:

  • Bunte quaterly
  • hey best friends
  • NetDoktor

2-3 x jährlich:

  • Comfort@Home
  • Stickstoff
  • Wing Surfers Magazin

Neue Konzepte? Wir haben den Überblick.

Frisch rezensiert:

cover
"Den Mächtigen auf die Finger schauen"
Zur Zukunft gedruckter Tageszeitungen in der Region.

Von Claudia Mast, Klaus Spachmann und Katherina Georg. Baden-Baden: Nomos 2019, 224 Seiten, 44 EUR, ISBN 978-3-8487-3628-7
Zur Rezension

Publikumspresse im IV. Quartal 2020

Corona drückt die Verkaufsauflage zusätzlich

Prof. Dr. Vogel hat zur Publikumspresse im Sommer 2020 eine Analyse der Marktentwicklung der letzten beiden Jahre vorgelegt. Der in der Fachzeitschrift Media Perspektiven erschienene Aufsatz ist als PDF-Download kostenlos hier erhältlich:
https://www.ard-werbung.de/media-perspektiven/fachzeitschrift/2020/heft-6/

Die IVW-Daten zum vierten Quartal 2020 sind wie die Daten des gesamten Jahres durch Effekte der Corona-Pandemie schwer einzuschätzen.  Im zweiten Quartal wurden von 50 Titeln die Auflagen nicht gemeldet, im dritten von mindestens 20 Titeln, im vierten waren es weniger. Aber viele Titel wurden von der IVW abgemeldet. Es ist unklar, ob sie sich im Jahr 2021 zurückmelden. Setzte sich die Gesamtauflage verkaufter Exemplare im Erscheinungsintervall des 4. Quartals 2019 noch aus 466 Titeln zusammen, waren es im 4. Quartal 2020 noch 420 Meldungen. Sie addieren sich zu einer Verkaufsauflage von 41,37 Millionen Exemplaren. Dieser Wert ist um 10,2 Prozent niedriger als der Vergleichswert des Vorjahres-Quartals.

Die Marktentwicklung der Publikumspresse ist damit zunehmend negativ. Wurden 2018 rund 7,3 Prozent weniger IVW-gemeldete Zeitschriften als 2017 verkauft, so waren es 2019 7,5 Prozent weniger als 2018. Die Corona-Einschränkungen führen für das Jahr 2020 zu einem Minderverkauf gegenüber 2019 von 10,2 Prozent.

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2260 Zeitschriftenverlage im Jahr 2017

Daten des Statistischen Bundesamtes vom Dezember 2019

Im Jahr 2017 waren in Deutschland rund 2 260 Zeitschriftenverlage aktiv. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) zum Welttag der Zeitschriften am 26. November 2019 mitteilt, wuchs die Zahl der Zeitschriftenverlage seit dem Jahr 2008 um etwa 400 Unternehmen oder 23 %. In der Branche waren 2017 insgesamt über 49 000 Personen tätig und damit knapp 10 % mehr als im Vergleichsjahr 2008. Der Umsatz entwickelte sich dagegen rückläufig: 2017 setzten die Zeitschriftenverlage rund 7,7 Milliarden Euro um, das waren 3,5 % weniger als 2008. Unter dem Verlegen von Zeitschriften werden Zeitschriften und andere periodische Druckschriften verstanden, die weniger als viermal wöchentlich in gedruckter oder elektronischer Form erscheinen.

Fachpresse-Statistik 2018

Fachpresse-Verlage zeigen stabile Umsätze

[Hinweis Stand Anfang September 2020: Die Fachpresse-Statistik 2019 wurde bislang noch nicht veröffentlicht. Zahlen zur aktuellen Auswirkung der Corona-Pandemie gibt es nicht.]

Der Verein Deutsche Fachpresse hat Mitte 2019 seine Statistik für das Jahr 2018 veröffentlicht. Durch erhebliche methodischen Veränderungen bereits im Jahr 2017 ist die Statistik nicht mehr mit den Vorjahren vergleichbar. Basierend auf einer hochgerechneten Befragung der Mitglieder stiegen 2018 die Umsätze um 1,1 Prozent (2017: 4,6 %) auf geschätzte 7,73 Mrd. Euro, davon 4,15 Mrd Euro durch Print-Umsätze (zu 2017 -105 Mio. EUR). Der anteilige Auslandsumsatz beläuft sich hierbei auf 21,9 Prozent. Die Umsatzentwicklung war bei Fachbüchern und Loseblattwerken mit -4,6 Prozent (2017: -2,5 %) am stärksten rückläufig und in den Feldern Digital mit +6,1 Prozent (2107: 12,5 %) und Dienstleistungen mit +5,8 Prozent (2017: 12,5 %) besonders positiv. Veranstaltungen und Messen haben sich 2018 erneut mit +4,9 Prozent positiv entwickelte, wenngleich schwächer als 2017 (+17,9 %). Print insgesamt gab um 2,4 Prozent nach (2017: -0,9 %), die Fachzeitschriftenumsätze sanken im Vertrieb um 1,1 Prozent (2017: 0,7 %), im Anzeigengeschäft um 3,1 Prozent (2017: 0,3 %). Der Verein schätzt die Zahl der Fachzeitschriften im Jahr 2018 auf knapp 5.540. Für 2019 haben 55 Prozent der Verlage eine weiter steigende Umsatzerwartung, 32 Prozent erwarten eine Stagnation, nur 5 Prozent Rückgänge. 68 Prozent der Verlage wollen ihr Portfolio in 2019 erweitern. Zum Download.