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LEIF Leipziger Institut für empirische Forschung:
Medien 2004 (Ost)
Veröffentlicht im Mai 2004. Preis von Auswertungsmodulen nach Absprache
(LEIF/wip) Basis für diese Forschung ist eine repräsentative Bevölkerungsbefragung von 1.224 Einwohnern über 16 Jahren in Sachsen, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Mecklenburg-Vorpommern, Berlin und Brandenburg in der ersten Jahreshälfte 2004. Im Zentrum steht das Leseverhalten der Ostdeutschen von periodischen Printmedien. Für die Untersuchung wurden aber auch Daten zum Rezeptionsverhalten von Hörfunk- und Fernsehprogrammen erhoben.
Die Leser von Tageszeitungen werden weniger. 75 Prozent der Ostdeutschen lesen regelmäßig (mehrmals in der Woche) eine Tageszeitung. Ein Jahr zuvor (2002) hatten noch 78 Prozent mehrmals in der Woche eine Zeitung gelesen.Hier wirkt sich nach Ansicht des LEIF der Geldmangel in vielen Familien sowie die Überalterung bzw. das ’Wegsterben’ von Abonnenten aus. Nicht-Leser geben als Gründe für den Verzicht auf Zeitungslesen vor allem Mangel an Geld bzw. die zu hohen Preise, Zeitmangel oder fehlendes Interesse an. Zudem wollen zukünftig 4 % der bisherigen Leser Tageszeitungen nicht mehr kaufen. Der wichtigste Grund ist ebenfalls Geldmangel bzw. der zu hohe Preis. „Es ist also in den nächsten Jahren weiterhin mit einem Rückgang der Leserzahlen zu rechnen.", meint Dr. Schmidt.
Internet und Tageszeitung stehen sich nicht unbedingt feindlich gegenüber. 75 % der Internet-Nutzer lesen regelmäßig eine Zeitung. Mit zunehmendem Alter und höherer Bildung werden mehr Zeitungen gelesen. Doch auch 49 Prozent der 16- bis 19jährigen gehören nach LEIF zu den regelmäßigen Lesern von Zeitungen. Allerdings ist bei dieser Altersgruppe der Trend stark rück-läufig. Zeitungen lesen vor allem Selbständige, leitende Angestellte und Rentner.
Unterschiede gibt es bei den Bundesländern. Zum Beispiel lesen 78 Prozent der Sachsen, aber nur 63 Prozent der Berliner eine Zeitung regelmäßig. In Berlin ist der Rückgang der regelmäßigen Leser auf dem Tageszeitungsmarkt besonders stark. Ein Jahr zuvor hatten noch 71 % der Berliner eine Tageszeitung regelmäßig gelesen.
Kontakt: Dr. Harald Schmidt Tel. 0341-8772909,
leifdr.h.schmidt@t-online.de
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Deutsche Fachpresse (Hrsg.):
Motiv-Analyse Fachmedien 2003.
Basisstudie der Deutschen Fachpresse
Veröffentlicht im September 2003. Schutzgebühr 19,80 EUR.
Direktbezug über Fax. 069-1306-417
(Fachpresse/wip) Diese Studie stellt die "Psyche" des professionellen Entscheiders in den Focus, sie präsentiert die besonderen Muster beruflicher Entscheidungsprozeduren. Befragt wurden durch das IFM-Institut nach den Prinzipien der morphologischen Markt-Psychologie 100 Personen, darunter 30 Einkaufs-Entscheider im Herstellenden oder Dienstleistungsgewerbe sowie 20 solchen Entscheidern zuarbeitende Personen, 15 freiberufliche Dienstleistungs-Experten sowie 10 diesen zuarbeitende Personen, 15 Entscheider bei Absatzmittlern sowie 10 ihnen zuarbeitende Personen.
Die Studie weist ein System gegensätzlicher Arbeits- und Entscheidungsmotive aus, z.B. die Spannung zwischen Routine und Umbildung, zwischen Gefühl und Feldforschung. Hieraus entstehen Unsicherheiten und Ängste.
Die professionellen Entscheider werden in sieben Entscheidertypen gefasst, darunter "Hüter bewährter Standards", "Umsichtige Strategen" und "Beschaffungs-Scouts".
Die Leistungserwartungen an berufliche Informationsquellen differenzieren entsprechend diesen Entscheidertypen und Spannungen der gegensätzlichen Motive. Gewünscht sind u.a. Versorgung mit Know-how, Impulse, Orientierung, Motivation und Bestätigung. Eine Imageanalyse verschiedener Informationsmedien zeigt: Gerade Fachzeitschriften erfüllen diese Erwartungen immer wieder besonders gut.
Fachmedien helfen, den Grundkonflikt zwischen "Tun-Müssen" und "Gestalten-Wollen" bei beruflichen Entscheidungen positiv aufzulösen.
Kontakt: Büro Frankfurt, Tel. 069-1306-397,
bv-fachpresse@t-online.de
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Bundesverband Druck und Medien:
Konjunktur-Telegramm.
Die Westdeutsche Druckindustrie im Juni 2004.
Veröffentlicht im Juli 2004
(bvdm) Das Münchener Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung ermittelt monatlich durch eine repräsentative Umfrage bei etwa 300 Betrieben die konjunkturelle Situation der Druckindustrie. Die Daten gibt der Bundesverband Druck und Medien (bvdm), Wiesbaden, in seinem Konjunktur-Telegramm, diesmal für den Monat Juni 2004.
Geschäftsklima-Index - die letzten vier Jahre
Beurteilung der Geschäftslage
: Die geschäftliche Situation hat sich erneut verschlechtert. 38% der Betriebe halten ihre Geschäftslage für schlecht, 59% für befriedigend und nur 3% für gut.
Produktionsentwicklung
: Die Produktion nimmt verstärkt ab. 22% berichten über eine sinkende, 5% über eine steigende Produktionstätigkeit gegenüber dem Vormonat.
Nachfrageverlauf
: Die Nachfragesituation ist ebenfalls deutlich schlechter als im Vormonat. Die Auftragsbestände werden weiter abgebaut. Die Reserven unterschreiten ihr Normalmaß häufiger als im Vormonat, aber weniger häufig als vor Jahresfrist: Jeder Zweite hält seine Reserven für zu klein; kaum ein Betrieb hat verhältnismäßig große Auftragsbestände.
Preissituation
: Der Preisrückgang setzt sich fort. 22% registrieren Preissenkungen gegenüber dem Vormonat. Preiserhöhungen kann niemand am Markt durchsetzen.
Pläne und Erwartungen
: Der weiteren wirtschaftlichen Entwicklung blicken die Unternehmen skeptischer als in den Vormonaten entgegen. Die Produktionstätigkeit wird in den nächsten drei Monaten weiter nachlassen. 23 % rechnen mit negativen konjunkturellen Einflüssen, nur 2% erwarten eher positive Impulse. Der Preisrückgang wird anhalten: 18% kalkulieren niedrigere Preise ein, mit Preissteigerungen in den nächsten drei Monaten rechnen nur 4%. Die Geschäftsaussichten haben sich eingetrübt. 19% rechnen mit einer eher ungünstigeren Geschäftslage im zweiten Halbjahr, 14% erwarten eine eher günstigere Lage. Der Geschäftsklima-Index sinkt von -15 (Mai) auf -21, den niedrigsten Wert seit September 2003.
Kontakt: Yvonne Frenz, Tel 0611-803181,
as@bvdm-online.de
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VDZ-Arbeitskreis PRESSEMARKT VERTRIEB und Pressevertriebe:
Käufermarktstudie Ost.
Veröffentlicht im Januar 2003
(vdz) Der Arbeitskreis PRESSEMARKT VERTRIEB des VDZ hat gemeinsam mit den Grossofirmen Mecklenburg West, Potsdam und Leipzig die Ergebnisse ihrer Käufermarktstudie für Ostdeutschland vorgelegt. NFO Infratest hat hierfür 3077 nach einem Quotenschlüssel ausgewählte Pressekäufer in sieben Geschäftsarten unmittelbar nach dem Pressekauf befragt. Befragungszeitraum: Mai/Juni 2002.
Aus den Befunden:
· Die räumliche Nähe ist entscheidend für die Auswahl der Kaufstätte.
· 59 Prozent der Käufer sind Stammkunden in ihrer Verkaufsstelle.
· Jüngere Käufer sind bei der Wahl der Kaufstätte mobiler als ältere.
· Impulskäufe sind gering. 89 Prozent der Zeitungskäufer und 79 Prozent der Zeitschriftenkäufer hatten
bereits vor Betreten des Geschäfts die Absicht, Presse zu kaufen.
· Ein Beratungsbedarf ist beim Pressekauf nicht gegeben - wenn überhaupt, dann nur in Fachgeschäften.
· Die Globalzufriedenheit mit der Kaufstätte erreicht mit einer Note von 2,2 (Skala 1-5) einen guten Wert.
· Nur etwa jeder zweite Käufer sucht bei Nichtvorrätigkeit seines Titels eine andere Verkaufsstelle auf.
· Ist die gewünschte Zeitschrift nicht vorrätig, sind die Substitutionsmöglichkeiten durch andere Titel gering.
· Nachlieferservice wird nur gering genutzt.
· Pro Woche gibt der durchschnittliche EH-Käufer (ohne Abo!) 3,54 € für Presse aus.
· Viele Käufer bleiben auch über längere Zeit "ihrer" Zeitschrift treu.
· Zeitschriftenkäufer(innen) sind älter als der Durchschnitt der Bevölkerung.
Einen Download wesentlicher Ergebnisse finden Sie unter:
http://www.vdz.de
Kontakt: Margherita Riedl-Klaffke, Tel. 030-726298-152,
mrk@klaffke.biz
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August 2004