Bereinigte IVW-Verkaufsauflagen der populären Presse I/1975 – I/2012
(wip) Gegenüber dem vergangenen Quartal ist die Verkaufsauflage der periodischen redaktionellen Publikumspresse um knapp 1 Million Exemplare im Verbreitungsintervall gestiegen. Das ist einerseits normal, denn das erste Quartal fällt bei der Publikumspresse fast immer stärker aus als das vierte Quartal. Andererseits sinken die Verkaufsauflagen im Verbreitungsintervall im Vorjahresvergleich mit 2,6 Prozentpunkten weiterhin.
551 Titel melden im ersten Quartal 2012 insgesamt rund 73,2 Mio. Verkaufsexemplare. Dieses Volumen im Erscheinungsintervall entspricht dem gegen Ende der 80er Jahre. Allerdings gab es damals nur rund 300 IVW-geprüfte Publikumszeitschriften.
Die Gesamtauflage der wöchentlichen und 14-täglichen Titel ging im 1. Quartal 2012 im Jahresvergleich um 4,7 Prozent zurück. Die seltener erscheinenden Titel verkauften insgesamt 0,5 Prozent weniger Hefte im Verbreitungsintervall als im 1. Quartal 2011.
Die Gesamtzahl der gattungsbereinigten IVW-gemeldeten Titel ist gleich hoch wie im Vergleichsquartals 2011 (damals 551 Titel). Das Titelwachstum des gesamten Marktes (dies wird hier nicht abgebildet) hält weiter an. Von rund 1.460 Titeln der populären Presse haben 37,5 Prozent der IVW ihre Auflagen gemeldet. Weil nahezu alle auflagenstarken und hochfrequenten Titel melden, ist die verkaufte Gesamtauflage aller bestehenden Titel der Publikumspresse aber nicht dreimal so hoch, sondern wohl maximal um ein Viertel höher.
Was heißt gattungsbereinigt? Ausgewiesen werden nur redaktionell erstellte Titel mit journalistischen Inhalten (ohne Rätselhefte, Romane, Comics, Activity-Hefte, Anleitungshefte wie z.B. Rezeptsammlungen). Im Vergleich zu den original IVW-Daten werden alle Titel der Mitgliedschaftspresse, Kundenpresse und Gratispresse in der gesamten Zeitreihe konsequent ausgeschlossen.
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